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Schärfsteine

Schärfsteine

Zum Schärfen und Abziehen von Holzwerkzeugen sind viele unterschiedliche Schärfsteine erhältlich. Man unterscheidet zwischen dem Schärfen, dem Abschleifen von Beschädigungen und Scharten an der Schneide und dem groben Schliff sehr stumpfen Werkzeuges und dem Abziehen, dem Entfernen des Schärfgrates und dem Feinschliff.
Für das Schäfen sind am besten Diamantblöcke oder sehr grobe Schleifsteine geeignet. Nahezu alle Schleifsteine sind künstlich aus Aluminiumoxid- oder Siliciumcarbid-Korn produziert, die in einer losen oder festeren Bindung im Stein zusammenhalten. Siliciumschleifsteine sind agressiver als Aluminiumoxidschleifsteine. Schärfsteine liegen in einer Körnung zwischen 120 und 500 vor. Sie können trocken angewendet werden, setzen sich dann allerdings schneller zu und verlieren ihre Schärfe. Der Nassschliff ist mit Wasser oder mit Öl möglich. Letzteres erzielt ein besseres Schärfergebnis. Es ist zu beachten, dass der einmalige Gebrauch von Öl aus einem Schlärfstein für immer einen Ölstein macht.
Die feineren Steine nennt man Abziehsteine. Beim Abziehen wird der beim Schärfen entstandene Grat abgetragen und das Werkzeug bekommt seine optimale Schärfe. Weniger stumpfe und unbeschädigte Werkzeuge brauchen nur abgezogen werden. Abziehsteine sind künstlich gefertigt, haben dann eine Körnung von 500 - 1200 oder sie liegen als natürlicher Stein vor. Die am häufigsten eingesetzten natürlichen Abziehsteine sind «Arkansas» und «Belgischer Brocken». Arkansassteine gibt es von mittelfein bis extra fein und werden ausschließlich mit Öl verwendet. Sie geben eine äußerst hohe Schärfe. Der Belgische Brocken ist ein reiner Wasserstein und darf niemals mit Öl verwendet werden. Sie sind sehr fein und erzielen für die meisten Holzbildhauer eine ausreichende Schärfe. Ein Abziehleder oder eine Lederabziehscheibe geben mit etwas Polierpaste ein ähnlich feines Ergebnis wie die Arkansas Steine.

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