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Eva Hesse - Zwischen Anti-Form und Materialästhetik
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Jörg Daur widmet sich in "Eva Hesse – Zwischen Anti-Form und Materialästhetik. Neue Formen und Materialien der Kunst um 1970" dem Werk Eva Hesses (1936-1970), untersucht die Entwicklung ihres Oeuvres und ihre Positionierung im Kontext der Kunst ihrer Zeit.

Deutsch. Broschur, 141 Seiten. Autor: Jörg Daur. Verlag Murken-Altrogge, 2007.

Die in Deutschland geborene, später US-amerikanische Künstlerin Eva Hesse (1936–1970) zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Postminimal Art. Sie ist besonders bekannt für ihre experimentellen Skulpturen und Installationen aus damals ungewöhnlichen Materialien wie Latex, Fiberglas, Kunststoffen und Gummi. Eva Hesse brach bewusst mit den strengen, rationalen Formen des Minimalismus, ihre Werke wirken oft organisch, prozesshaft und verletzlich. Sie experimentierte mit Materialverfall und Zufall, was ihrer Kunst eine einzigartige, oft körperliche oder taktile Qualität verlieh. Obwohl sie sehr jung starb, beeinflusste sie eine ganze Generation von Künstlerinnen und Künstlern. Heute gilt sie als eine der wichtigsten Stimmen der Kunst der 1960er Jahre.

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