REBIT Preller Hartmetall
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REBIT Preller Hartmetall

Stahlstärke Länge Gewicht Preis Menge
19 mm 24 cm 600 g
54,60 €
19 mm 19 cm 400 g
48,70 €
22 mm 19 cm 600 g
44,50 €
25 mm 19 cm 700 g
58,10 €
25 mm 29 cm 900 g
55,90 €


Alle Preise inkl. USt. zzgl. Versandkosten.

Bossiereisen mit Kern aus Wolframcarbid (Hartmetall) für die Granit-Bearbeitung. Mit Schlägelkopf. Flach angeschliffen. Länge ca. 190 mm. Hartmetall-Stift Ø 9 mm.

Die REBIT-Werkzeuge der norwegischen Firma MONARK kommen ursprünglich aus dem Bergbau und sind deshalb für die härtesten Anforderungen in der Steinbearbeitung entwickelt. Das Hartmetall ist von besonderer Güte und die gesamte Verarbeitung ist äußerst widerstandsfähig. Die ehemals von EPIROC entwickelten Werkzeuge werden noch immer in Schweden produziert. Wir empfehlen die Werkzeuge für den Einsatz in Granit und anderem harten Stein.

Als Faustregel für Hartgestein gilt: Je härter der Stein ist, desto stumpfer sollte der Schneidwinkel des Meißels sein. Bei Hartgestein wie Granit wird der Meißel fast im rechten Winkel aufgesetzt und der Stein quasi pulverisiert. Der Meißel hat entsprechend eine sehr stumpfe Schneide. Für kristallines Gestein wie z.B. harten Marmor wird ein spitzeres Werkzeug mit schärferer Schneide benötigt. Der Meißel wird flach angesetzt, so dass der Stein abspringen kann, ohne dass die tieferliegende kristalline Struktur beschädigt wird.

Hartmetall-Spitzeisen gibt es mit konischem Schliff und seltener mit pyramidalem Schliff. Für Granit, harten Kalkstein und Sandstein werden eher konisch geschliffene Meißel eingesetzt. Die pyramidal geschliffenen Werkzeuge kommen aus Italien und eignen sich sehr gut für die Bearbeitung von kristallinen Gesteinsarten wie Marmor.

Bildhauereisen aus Hartmetall oder mit Hartmetall-Einsatz eignen sich besonders gut zur Bearbeitung harter Gesteinsarten. Hartmetall-Werkzeuge müssen bei der Arbeit seltener nachgeschäft werden, denn das Material ist so fest, dass es einen geringeren Abrieb gibt als bei Werkzeugen aus Schmiedestahl. Die Hartmetall-Schneide hat dadurch eine längere Standzeit. Werden Hartmetall-Meißel jedoch sehr spitz oder dünn angeschliffen, ist vorsichtiges Arbeiten erforderlich, da Hartmetall gerade aufgrund seiner Härte ein sprödes Material ist und dünn geschliffen leicht brechen kann. Auch hebelnde Bewegungen beim Schlagen können zu Bruch führen oder den Hartmetall-Stift aus dem Stahlmantel lösen.

Hartmetall-Meißel können auch für die Bearbeitung von Sandstein genutzt werden. Da Sandstein stark abrasiv wirkt, können Schmiedestahl-Meißel relativ schnell verschleißen. Hartmetall-Schneiden haben aufgrund ihrer Härte auch hier längere Standzeiten. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Hartmetall-Stifte in der Regel in Stahl gefasst sind.

Für die Bearbeitung von Sandstein benutzt man wie für kristallines Gestein eher spitze Meißel: Bei dieser Gesteinsart geht es darum, beim Schlagen die Bindung zwischen den Sandpartikeln zu zerstören, wofür ein spitzes Werkzeug besser geeignet ist als ein stumpfes. Aber auch hier gilt: Bei sehr hartem Sandstein weniger spitze Meißel benutzen, die nicht so leicht brechen können.

empfohlen für
Granit
Hartgestein
Meißelart
mit Schlägelkopf
Material
Hartmetall

Spezifische Referenzen

Zubehör und interessante Ergänzungen

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